Neu!

08.11.06

 

 


Hakuna Matata gegen Heibodntialaunipledara

 

Man schrieb den 08.November, anno domini 2006, und wieder zogen einmal die wackeren Recken und Reckinnen hinaus auf geschichtsträchtigen Boden. Wie schon Erzherzog Karl seinerzeit gegen Napoleon stellten auch sie sich dem Kampf, allerdings, so viel sei vorweggesagt, ohne Blut zu vergießen! Das ausgeglichene Kräfteverhältnis beider Parteien, die fast ausschließliche Einhaltung der Kleidungsvorschrift durch Tragen von Uniformen und ein gehöriges Quentchen von Schmäh ließen zumindest anfangs viel Optimismus zu. Zudem hatten die wackeren Flachländer sogar ihren eigenen Präsidenten in gewohnter "alles überschaubarer und stets kompetenter" Manier in Form des Schiris auf ihrer Seite. Damit man ihn, auf seinem Feldhernhügel stehend, auch als den unumstrittenen "Herrscher über alles" erkennen konnte, trug er im Gegensatz zum gemeinen Fußvolk Zivilkleidung. Er war wirklich der Leiter und überblickte mit stoischem Blick das Schlachtfeld. Kein noch so geringer Fehler, kein vermeintlicher Out- Ball, keine Netzberührung, kein Übergriff bzw. -tritt entgingen seinem Adlerauge. Wenn er etwas nicht sehen konnte, war das nur durch den Umstand gegeben, dass sich ein Infanterist in den Weg stellte.

Und so begann das Aufeinandertreffen der Krieger,....und rinnen, wobei in der ersten Tranche die Flachländer die Männer und Frauen aus dem Alpenvorland besiegen konnten. Allerdings, geschwächt durch das Gemetzel, bedingt durch vielleicht etwas zu viel Übermut, ein "über sich Hinauswachsen" Gegners und nicht zuletzt durch Spielfehler, diesmal ausnahmsweise teilweise auch von den Besten der Besten, liefen die Krieger aus dem Westen zu ihrer Bestform auf. So konnten letztlich St. Pölten & Eschenau mit 4 gewonnen Sätzen in ihren Tornistern den Rückzug gen Westen antreten.

Fazit: Köpfe nicht hängen lassen, kann mich an einen ähnlichen Saisonstart vor ca. 2, 3 Jahren erinnern, aber dann in der Zwischenrunde trumphten wir auf wie weiland Dschingis Khan!!!!!!!!!

 

[Berti]

 

Susi!

 

Ich habe noch viel mehr gesehen:

Im zweiten Spiel haben findige Köpfe im Hakunateam beschlossen, unsere Susi auf die Probe zu stellen. Beeindruckend, wie urplötzlich und ohne vorheriger Absprache (Telepathie?) alle den Ball nur mehr via Netz zu Susi spielten. In gewohnt konzentrierter Manier wurde dem neuen Ziel alles untergeordnet und Susi ein ums andere Mal im Tiefflug in Richtung Netz geschickt. Diese geschlossene Mannschaftsleistung verdient ein klares

Chapeau!

Nach einem längeren und wackeren Hin und Her, das mich von meiner eigentlichen Aufgabe, dem schiedsrichtern, ganz gehörig ablenkte (das staunende Mundoffenlassen ist nicht kompatibel mit einem schulmäßigen Bedienen der Schiedsrichterpfeife), hat das Ende des Volleyballspiels gegen Heibodntialaunipledara auch gezwungenermaßen zu einem Ende der Netzattacken geführt. Für ihre tapfere Gegenwehr bis zum Schluss spreche ich nun Susi meine Hochachtung aus und erkläre sie hiermit zur moralischen Siegerin des Abends!!!

 

[Michi]