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11.05.06

 

 


Hakuna Matata beim Abschlussturnier

 

Ja, liebe Leserleins, richtig gesehen, nach dem Auslasser im vergangenen Jahr haben wir es heuer geschafft wieder beim Abschlussturnier anzutreten. Und das mit einer sagenhaften Beteiligung von 5 männlichen und 4 weiblichen SpielerInnen.

Also dazu gleich mal Riesen Kompliment an: Susi, Margit, Melli, Martina, Robert, Berti, Maciej, Michi und Martin. Diese Besetzung bei einem Match, bzw. Turnier sucht ja schon fast seinesgleichen. (leider muss auch erwähnt werden, dass unser hoch geschätzter, ehrenwerter Präsident Michi aufgrund einer langwierigen Sportverletzung seine künstlerischen Fähigkeiten am Ball nicht zur Schau stellen konnte, nach dem Aufwärmen war wegen massiver Kniebeschwerden leider Schluss mit Lustig, er stand der Mannschaft aber mit Rat und Tat und als 7. Mann den ganzen Tag über zur Verfügung – ein Hoch auf unseren Präsidenten).

Leider, wie wir gleich erfahren werden, hat auch die Anwesenheit unseres Präsidenten nicht wirklich viel genutzt. Im ersten Spiel mussten wir gegen die LEGENDEN antreten, und diese zeigten uns schnell auf, dass an Ihnen sicher mehr legendenhaftes ist als es an HAKUNA MATATA an diesem Nachmittag war. Wir mussten eigentlich schnell einem Rückstand nachlaufen, wir waren nie in der Lage ein gezieltes und kontrolliertes Spiel aufzuziehen und machten wieder mal massive Fehler in der Annahme. Aufgrund dieser Voraussetzungen war es einfach nicht möglich ein gewinnbringendes Spiel aufzuziehen, wir gingen eher sang- und klanglos mit 11:25 unter im ersten Satz.

Wer uns kennt der weiß, dass das nicht unbedingt schlimm ist (normal), wer gewinnt schon gerne den ersten Satz, ist es doch schöner ein Spiel noch zu drehen als es gleich mal dominant zu gewinnen. Leider war uns an diesem Nachmittag aber das Glück und die spielerische Kunst nicht hold, wir waren auch im 2. Satz nicht in der Lage das Spiel auch nur annähernd in unsere Richtung zu bewegen. Man muss aber auch sagen, dass unsere Gegner sehr gut im Feld standen und sehr wenige vermeidbare Fehler machten. Durch diese Umstände mussten wir den 2. Satz mit 17:25 hergeben und damit auch das ganze Match.

Dass dies alles nicht unbedingt zu einer sehr guten Stimmung beitrug (einmal davon abgesehen dass wir 2 Stunden auf das erste Spiel warten mussten und uns eigentlich mehr oder weniger unnötig in der Halle vorkamen) ist leider nur zu gut verständlich.

Trotz allem und weiterer 90 Minuten Pause konnten wir im 2. Spiel gegen HEIBODNTIALAUNIPLEDARA den Spieß nicht umdrehen. Wir hatten den ersten Satz zwar besser im Griff, durch einige Umstellungen und dadurch, dass wir besser im Feld standen und die Annahmen auch dorthin kamen, wo sie hin sollten, schafften wir es den ersten Satz mit 25:17 für uns zu entscheiden. Wir konnten einen Vorsprung herausspielen und diesen sogar halten. Wir versuchten natürlich den 2. Satz auch so aufzuziehen, leider wurden wir eines besseren belehrt, dass es doch nicht so gemütlich und einfach ist, vor allem aber auch dadurch bedingt, dass wir in engeren Situationen relativ einfache Fehler machten und unsere Gegner auch um etliches stärker agierten als sie das im ersten Satz zeigten. Der 2. Satz ging mit 18:25 verloren. (zu erwähnen ist aber auch, dass wir trotz Sieges in diesem Spiel aufgrund der Satzbilanz die letzten in unserer Gruppe gewesen wären). Trotzdem, wir warfen uns mit voller Energie in den 3. Satz, da wir einfach mal ein Spiel gewinnen wollten. Dies zeigte sich aber als relativ schwieriges Unterfangen, nicht nur durch einen Doppeltausch in unserer Mannschaft (leider), auch durch schlechteres Stellungsspiel und schlechte Annahmen machten wir uns das Leben wieder selber schwer, neben der immer stärker werdenden Gegner. Wir sind mehr oder weniger mit 7:15 vom Feld geschossen worden.

Nach dieser Niederlage kam wieder mal die ominöse Warterei, dann ging es darum in unserer Gruppe den letzten oder vorletzten Platz zu erspielen. Nachdem der Großteil der Mannschaft schon mehr als müde vom Warten oder ausgelaugt von der ‚Umlungerei’ war, hatten wir anscheinend endlich die richtige Einstellung um mal ruhig und gelassen, aber doch konzentriert in ein Spiel zu gehen. Obwohl wir wenig erwarteten, standen wir gut, verteidigten gut gegen die Angriffe der Gegner und schafften es, den ersten Satz mit 25:22 für uns zu entscheiden. Dann spielten wir auch im 2. Satz mal recht fein und konzentriert und mit der Motivation so schnell wie möglich fertig zu werden und nicht noch einen dritten Satz beginnen zu müssen und wir schafften es den 2. Satz auch mit 25:22 zu gewinnen und damit einen unrühmlichen Abend doch noch versöhnlich ausklingen zu lassen.

Alles in allem waren wir weniger erfolgreich als gewünscht, es war abgesehen von sehr viel Wartezeit aber ein netter Nachmittag und wir haben das letzte Spiel der Saison gewonnen, was einen positiven Blick in die Zukunft eröffnet.

Kompliment an die Mannschaft und an das Durchhaltevermögen und auch die rege Beteiligung, in diesem Sinne können wir das nächste Jahr ja mehr als einfach nur wieder voll durchstarten!!!

 

 

[Martin]