HAKUNA
MATATA gegen
Mohikaner
Horrido,
es ist wieder mal soweit! Seit ich weiß nicht wievielen Monaten
haben wir es endlich einmal geschafft, über unseren Schatten zu
springen und nicht nur jeweils die ersten Sätze zu gewinnen. Es
begab sich am Mittwoch, dem 01.Februar Anno Domini 2006, als uns
dieses "Cordoba" gelang. An der Stätte vieler Triumphe,
aber auch unzähliger Niederlagen, in der uns allen so wohl
bekannten Siomonsgasse fanden die ersten beiden Spiele der
Zwischenrunde der Meisterschaft 2005/ 06 gegen die Mohikaner statt.
In einer Topbesetzung, 4 Damen und 4 Herren, hatten wir sogar die Möglichkeit,
nicht nur die Schiedsrichter zu stellen, auch eine entsprechend
qualifizierte Kinderbetreuung war somit kein Problem. So haben sich
mein inzwischen 2,5 jähriges Dasein als Stiefvater und die damit
verbundenen Erfahrungen im ersten Satz insofern bezahlt gemacht, als
die Aufsicht über unsere jüngsten Fans Christopher und Caroline für
mich keinerlei Schwierigkeit bedeuteten. Mit Einfallsreichtum und
unter Zuhilfenahme diverser Sportgeräte, die das Depot zu bieten
hatte, konnte ich ohne weiter Mühen den Kids die Zeit recht
kurzweilig gestalten. In der Zwischenzeit taten die aktiven
"Hakunas" (seit neuestem bisweilen schriftlich
"Makunas" tituliert?!) ihr bestes und machten das, was wir
seit geraumer Zeit schon zu tun pflegen,........nämlich, man höre
und staune,.........gewinnen!!!! (Der 1e Satz ging mit dem
fulminanten Ergebnis von 25:16 an uns). In weiterer Folge taten wir
Hakunaten auch in althergebrachter und bewährter Weise das, was wir
auch so gut in den letzten Monaten immer wieder bewiesen haben, frei
nach dem Motto:
Ist
der erste Satz mal um, drehen wir das Ergebnis um!!!!!!
So
wurden wir mit 25:10 doch recht deutlich weggeschossen.
So weit, so gut, bis zu diesem Zeitpunkt haben wir ja praktisch
nichts neues gezeigt,..........aber dann!!!!! Seit Menschengedenken
wieder einmal gelang uns das gerade unfassbare: Wir konnten im 3en
entscheidenden Satz endlich einmal die Nerven bewahren und diesen
mit 15:12 für uns zu Buche schreiben. Aber damit der Sensationen
nicht genug, wurde auch die 2e Partie letzten Endes ein Erfolg für
uns, wobei wieder der Score von 25:16 im ersten Satz dazu den
Grundstein legte. Dann aber drohte uns der altgewohnte
"Hemmschuh der Hakunaten" wieder einmal zu drücken und
das schon eingangs erwähnte Schicksal, den 2en Satz zu verlieren,
schwebte wie ein Damoklesschwert über unseren Häuptern, schließlich
führten die Gegner bereits 24:21. Angefeuert durch den von unserem
Präsidenten in letzter Sekunde eingekauften Topspieler Erwin ließen
uns die Nerven nicht im Stich, der Ausgleich folgte auf den Fuß und
mit dem notwendigen Quentchen Glück alsbald das alles entscheidende
27:25 für uns. Die anschließende Kurzfeier in der Pizzeria war dem
Anlass entsprechend von Freude und Stolz geprägt und es wurde mit
den Worten "Sieg, Sieg, Sieg" mit Bier, Himbeerwasser und
Obi g´spritzt auf den Erfolg angestoßen.
[Berti]