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06.12.05

 

 


HAKUNA MATATA gegen WödWeidWolleball

 

Am 30.11. hatten wir wieder mal die Gelegenheit das Gelernte (oder bene nicht Gelernte) in einem Aufeinandertreffen mit den Leuten von WÖDWEIDWOLLEBALL unter Beweis zu stellen.

Voller Optimismus und Tatendrang (was soll man nach den bisherigen Leistungen und Spielen auch anderes machen) traten wir also in unserer Heimhalle erfreut und top motiviert an. Es entwickelte sich auch ein sehr nettes, spannendes und abwechslungsreiches Spiel, in dem sich lange keine Entscheidung herauskristallisieren sollte. Im 1. Satz des ersten Spieles lagen beide Mannschaften immer recht nahe beieinander, wir HAKUNAS mussten einem Rückstand mal nachlaufen, hatten auch mal einen kleinen Vorsprung, es reichte aber für keine Mannschaft sich vor der entscheidenden Schlussphase abzusetzen. So ging dieser Satz sehr umkämpft aber leider doch mit 23 : 25 verloren.

Dies war uns aber endlich mal wieder ein Beweis, dass wir dabei sind und auf jeden Fall mithalten können, im 2. Satz bot sich auch ein ähnliches Spiel, es war relativ ausgeglichen, nur hatten wir diesmal anscheinend in der Schlussphase die schlechteren Nerven oder einfach ein bisschen Pech (wer weiß das schon), wir konnten den Satz leider nicht für uns entscheiden und mussten ihn doch etwas klarer mit 20 : 25 verloren geben.

Es war uns also nicht beschert ein Heimmatch zu gewinnen, wir probierten es also gleich darauf mit dem Auswärtsspiel (zu Hause *gg*). Anscheinend machten wir uns selber aber zu viel Druck oder machten uns irgendwie selbst wieder mal sehr unsicher, denn der 1. Satz des 2. Spieles kann eigentlich nur kurz mit den Worten Katastrophe beschrieben werden. Bis zum Stand von 9:9 waren wir ja noch mit dabei, dann starteten wir aber eine unglaubliche Serie von nicht zustande gebrachten Annahmen (aber das konsequent bei allen Spielern in der Mannschaft), die meiner Meinung nach seinesgleichen sucht. (Oder noch suchen muss, aber nicht finden wird). Wir schafften das unmögliche und waren plötzlich mit 9 : 24 im Rückstand, an dieser Stelle erspare ich den werten LeserInnen jedes weitere Kommentar. Außer: wie nicht anders zu erwarten war verloren wir diesen Satz doch relativ glatt mit 10 : 25

Der 2. Satz musste eine Änderung bringen, so wollten wir uns nicht von der Herbstsaison verabschieden. Einerseits durch die anscheinend taktisch geniale Wahl der Einschläferung im 1. Satz (einfach mal den Gegner ein gutes Gefühl geben und ihn locker spielen lassen), andererseits durch eine gezielte Selbstauswechslung des Aufsichtsrates gelang es plötzlich, nach einem allgemeinen Aufwachen in der HAKUNA MATATA Mannschaft, einen Vorsprung herauszuspielen, der überraschenderweise nicht wieder einem Moment des Dahinschmelzens ausgesetzt war. Wir konnten das Spiel im 2. Satz komplett drehen und konnten diesen eigentlich relativ sicher mit 25 : 14 nach Hause spielen.

Nach diesem Sieg und dem damit verbundenem Hochgefühl warfen wir uns in den 3. Satz, der anfangs wieder einen schnellen Vorsprung erscheinen ließ. Es gelang uns diesen Vorsprung zu halten und über die Distanz zu bringen und den 3. und entscheidenden Satz mit 15 : 10 zu gewinnen.

Es war für uns also ein mehr oder weniger versöhnlicher Abend, fair trennten wir uns mit den Spielern von WÖDWEIDWOLLEBALL mit einem gerechten 1:1 und wir konnten den ersten Sieg in der Herbstsaison einfahren (leider auch der einzige Sieg, da es bereits unsere letzten Spiele waren).

Doch auch die eher ernüchternde Herbstsaison wird uns nicht davor abhalten im Frühjahr in gewohnter Stärke wieder aufzutreten (oder hoffentlich sogar ein bissi stärker). Wir werden wieder gewinnen und wir sind voller Tatendrang und Optimismus das Herbstergebnis einfach mal auf den Kopf zu stellen.

Bis zum erneuten Durchstarten bleibt einstweilen nur ein herzliches Dankeschön an unsere Gegner im Herbst, es waren sehr nette und feine Spiele, ein Dankeschön an alle Leute die immer wieder auf die Matchberichte zugreifen und unsere literarischen Ergüsse über sich ergehen lassen (was wären wir ohne unsere Fans) und eine fröhliche Adventzeit und auch ein gutes Neues Jahr. (nachdem wir ja spielfrei sind können wir das nett ausklingen lassen).

Bis ins Frühjahr, herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit!    

 

[Martin]