HAKUNA
MATATA gegen Nessuno (auswärts)
Hochmotiviert,
nahezu vollzählig mit Teamdressen ausgestattet (zu 83,3333%)
sehnten wir den großen Tag der ersten Entscheidungsschlacht in der
diesjährigen Meisterschaft herbei. Nichts, aber auch schon fast überhaupt
gar nichts hätte uns bremsen können, höchstens ein bezirksweiter
Stromausfall, aber diesmal war auf die "Wienenergie" zur
Abwechslung mal Verlass, und das Spektakel konnte seinen Lauf
nehmen. Verstärkt durch zwei neue SpielerInnen (Maciej und Claudia)
nahmen wir den schweren und aufgrund der Papierform schon im
vorhinein als fast aussichtslos zu titulierenden Kampf gegen Nessuno
auf uns. Aber nachdem wir schon sehr oft ganz im Sinne eines "Österreichischen
Schicksals" unsere Außenseiterqualitäten unter Beweis
gestellt haben, gingen wir locker an die Sache heran, vielleicht ein
wenig zu locker........?! Ein "Cordoba" wie 1978 passiert
halt nicht immer und das mussten wir sehr bald zur Kenntnis nehmen,
wenngleich wir in beiden Sätzen anfangs eine zumindest kleine Führung
herausgespielt hatten. Das ist aber auch so eine Besonderheit
unserer Mannschaft: Wenn wir führen, schaffen wir dann allzuoft es
einfach nicht, dieselbige trotz redlichen Bemühens
1)
zu halten und
2) auszubauen.
Um in dieser Causa analog mit den geistigen Ergüssen mancher Fußballer
mitzuhalten (O- Zitat von "Ichweißjetztnichtwem":
"Die Gegner haben 11 Spieler und ein Match dauert 90
Minuten!"- Welch großartige neue Erkenntnis!!!!!!!!!) fällt
mir dazu nur ein: "Das Spiel dauert zwar so lange, wie es
dauert, aber es reicht nicht, bis ca. 7 Punkte zu führen, weil´s
halt nun mal bis 25 geht,.......fällt unter den Sammelbegriff
"Schade-leider-Pech".
Wenigstens
hat unser löblicher Präsident und Hauptanalytiker die Grundfehler
sofort erkannt (die Gegner leider aber auch und eiskalt ausgenützt)
und so werden wir uns wieder auf die bewährten Strukturen besinnen,
die da lauten sollen und müssen:
1)
Besser annehmen, damit die Aufspielerinnen damit was anfangen können,
vor allem nicht zu sanfte und verhaltene Annahmen!
2)
Raumaufteilung beachten (hat keinen Sinn, wenn 3 am Netz picken und
die anderen 3 SpielerInnen 2 Meter vor der Grundlinie sind)
Aber
trotz allem war es ein nettes Spiel und eines ist klar: Wir haben
vielleicht schwach begonnen, werden aber sicher nicht stark
nachlassen!
Und
hiermit bis 09.11.2005 ein lautes und alles übertönendes:
HAKUNA
MATATA!!!
[Berti]