27.10.05

 

 


HAKUNA MATATA gegen Nessuno (auswärts)

Hochmotiviert, nahezu vollzählig mit Teamdressen ausgestattet (zu 83,3333%) sehnten wir den großen Tag der ersten Entscheidungsschlacht in der diesjährigen Meisterschaft herbei. Nichts, aber auch schon fast überhaupt gar nichts hätte uns bremsen können, höchstens ein bezirksweiter Stromausfall, aber diesmal war auf die "Wienenergie" zur Abwechslung mal Verlass, und das Spektakel konnte seinen Lauf nehmen. Verstärkt durch zwei neue SpielerInnen (Maciej und Claudia) nahmen wir den schweren und aufgrund der Papierform schon im vorhinein als fast aussichtslos zu titulierenden Kampf gegen Nessuno auf uns. Aber nachdem wir schon sehr oft ganz im Sinne eines "Österreichischen Schicksals" unsere Außenseiterqualitäten unter Beweis gestellt haben, gingen wir locker an die Sache heran, vielleicht ein wenig zu locker........?! Ein "Cordoba" wie 1978 passiert halt nicht immer und das mussten wir sehr bald zur Kenntnis nehmen, wenngleich wir in beiden Sätzen anfangs eine zumindest kleine Führung herausgespielt hatten. Das ist aber auch so eine Besonderheit unserer Mannschaft: Wenn wir führen, schaffen wir dann allzuoft es einfach nicht, dieselbige trotz redlichen Bemühens

1) zu halten und
2) auszubauen.
Um in dieser Causa analog mit den geistigen Ergüssen mancher Fußballer mitzuhalten (O- Zitat von "Ichweißjetztnichtwem": "Die Gegner haben 11 Spieler und ein Match dauert 90 Minuten!"- Welch großartige neue Erkenntnis!!!!!!!!!) fällt mir dazu nur ein: "Das Spiel dauert zwar so lange, wie es dauert, aber es reicht nicht, bis ca. 7 Punkte zu führen, weil´s halt nun mal bis 25 geht,.......fällt unter den Sammelbegriff "Schade-leider-Pech".

Wenigstens hat unser löblicher Präsident und Hauptanalytiker die Grundfehler sofort erkannt (die Gegner leider aber auch und eiskalt ausgenützt) und so werden wir uns wieder auf die bewährten Strukturen besinnen, die da lauten sollen und müssen:

1) Besser annehmen, damit die Aufspielerinnen damit was anfangen können, vor allem nicht zu sanfte und verhaltene Annahmen!

2) Raumaufteilung beachten (hat keinen Sinn, wenn 3 am Netz picken und die anderen 3 SpielerInnen 2 Meter vor der Grundlinie sind)

Aber trotz allem war es ein nettes Spiel und eines ist klar: Wir haben vielleicht schwach begonnen, werden aber sicher nicht stark nachlassen!

Und hiermit bis 09.11.2005 ein lautes und alles übertönendes:
HAKUNA MATATA!!!

[Berti]